Februar 18, 2023

Elektrosmog verringern (EMF Audit anfordern)

Elektrosmog, auch bekannt als elektromagnetische Strahlung, bezieht sich auf die unsichtbaren elektromagnetischen Felder, die durch die Nutzung von elektronischen Geräten erzeugt werden. Diese Strahlung wird von Geräten wie Mobiltelefonen, WLAN-Routern, Fernsehern und anderen elektronischen Geräten erzeugt.

Die möglichen Auswirkungen von Elektrosmog auf die Gesundheit sind seit langem ein Thema der Debatte. Einige Menschen glauben, dass die Strahlung von elektronischen Geräten negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, während andere argumentieren, dass die Beweise für solche Auswirkungen begrenzt sind.

Einige der möglichen negativen Auswirkungen von Elektrosmog auf die Gesundheit sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und sogar Krebs. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt, da Elektrosmog einige Tiere und Insekten beeinflussen kann.

Trotz der Debatte um die möglichen Auswirkungen von Elektrosmog gibt es keine eindeutigen Beweise für negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die Menschen ergreifen können, um ihre Exposition gegenüber Elektrosmog zu reduzieren.

Jeder kann sich sicherlich vorstellen, dass z.B 100 μW/m² Belastung für den Körper dauerhaft nicht gesund sein können. Im Schlafbereich fordern Baubiologen sogar maximal nur 1 μW/m² Strahlenbelastung. Gerade in modernen Büros sind mannigfaltige elektromagnetische Felder häufig zu finden und wer sich dort jeden Tag acht Stunden aufhält, der merkt früher oder später, dass das für die Gesundheit nicht förderlich ist. Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und andere körperliche und seelische Belastungen können Folgen von Dauerbelastung durch EMF sein. Jedes Unternehmen sollte sich der Risiken bewusst sein und selbst wenn diese nur minimal sind, dann potenzieren sich diese im Lauf der Zeit. Im Interesse einer gesunden Belegschaft können proaktiv einige Maßnahmen durchgeführt werden, welche die EMF-Belastung für die Mitarbeiter reduzieren.

Grundsätzliches zum besseren Verständnis

Eine elektromagnetische Welle besteht aus einem elektrischen Feld (E) und einem magnetischen Feld (H), welche senkrecht zueinander im Fernfeld stehen. Die Energie im Raum, ausgedrückt als Leistungsflussdichte (Pd), ergibt sich aus dem Produkt von E und H, d.h. Pd = E x H. Elektromagnetische Wellen werden von Objekten wie Wänden, Gebäuden usw. reflektiert, was zu Auslöschungen, Interferenzen oder Verstärkungen führt und somit die Leistungsdichte im Raum stark variiert. Die Messung der Leistungsdichte kann durch geringfügige Verschiebungen der Messantenne um wenige Zentimeter um ein Vielfaches variieren, was durch das Messgerät angezeigt wird. Die Art der Messung beeinflusst so natürlich auch das Ergebnis. Hier kommt es auf Erfahrungen an, die Mess-Orte so auswählen, dass realistische Szenarien abgebildet werden. Wenn Sie 2 Meter vom Router entfernt sitzen, dann ist auch die Messsung in diesem Bereich sinnvoll und nicht direkt am Router.

Das elektromagnetische Spektrum umfasst eine große Bandbreite von Frequenzen, die sich über viele Größenordnungen erstrecken, von sehr niedrigen Frequenzen (ELF) bis hin zu sehr hohen Frequenzen (EHF). Die Frequenzbereiche des elektromagnetischen Spektrums können grob wie folgt kategorisiert werden:

  • Sehr niederfrequente Felder (VLF): Frequenzen von 3 Hz bis 30 kHz. Beispiele sind das 50-Hz-Stromnetz, elektrische Haushaltsgeräte, Transformatoren und Hochspannungsleitungen.
  • Niederfrequente Felder (LF): Frequenzen von 30 kHz bis 300 kHz. Beispiele sind die Signale, die von AM-Radiosendern, Induktionsschleifen und manchen industriellen Anlagen ausgehen.
  • Mittelfrequente Felder (MF): Frequenzen von 300 kHz bis 3 MHz. Beispiele sind Schweißgeräte, Induktionsheizungen, aber auch einige Rundfunksender und andere Kommunikationsanwendungen.
  • Hochfrequente Felder (HF): Frequenzen von 3 MHz bis 300 MHz. Beispiele sind Fernsehsender, Mobilfunk- und WLAN-Signale.
  • Sehr hohe Frequenzen (VHF): Frequenzen von 300 MHz bis 3 GHz. Beispiele sind UHF-Funk, Flugzeugfunk, Navigationssysteme und einige Mobilfunkanwendungen.
  • Ultrahohe Frequenzen (UHF): Frequenzen von 3 GHz bis 30 GHz. Beispiele sind einige Mobilfunkanwendungen, Radar, WLAN und Bluetooth.
  • Extrem hohe Frequenzen (EHF): Frequenzen von 30 GHz bis 300 GHz. Beispiele sind Satellitenkommunikation, Millimeterwellen-Scanner und einige Forschungsanwendungen.

Jeder Frequenzbereich hat unterschiedliche Anwendungen und Eigenschaften und kann potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt haben. Einige Beispiele für die Nutzung elektromagnetischer Strahlung in verschiedenen Frequenzbereichen sind Radiowellen für Rundfunk- und Fernsehsendungen, Mikrowellen für die Mobilfunkkommunikation, Infrarotstrahlung für Fernbedienungen und Wärmebildkameras, sichtbares Licht für Beleuchtung und UV-Strahlung für Sterilisation und Desinfektion.

Grenzwerte

In Deutschland gibt es Grenzwerte für die Exposition von Menschen gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF), die in der „Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung“ (NiSV) festgelegt sind. Die NiSV basiert auf den Empfehlungen des Internationalen Komitees für nichtionisierende Strahlung (ICNIRP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und legt die maximal zulässigen Expositionsgrenzwerte für elektromagnetische Felder fest.

Die Grenzwerte in der NiSV gelten für eine Vielzahl von Anwendungen und Frequenzbereichen, darunter die öffentliche Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern von Sendeanlagen, elektrischen und elektronischen Geräten und anderen Quellen. Die Grenzwerte unterscheiden sich je nach Frequenzbereich und Anwendungsart, und sie sind so festgelegt, dass sie das Risiko von gesundheitlichen Auswirkungen aufgrund der Exposition gegenüber EMF minimieren.

Einige Beispiele für die Grenzwerte in der NiSV sind:

  • Für die öffentliche Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern von Sendeanlagen beträgt der Grenzwert für die spezifische Absorptionsrate (SAR) in Gewebe 10 W/kg im Frequenzbereich von 100 kHz bis 10 GHz.
  • Für die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern von elektrischen und elektronischen Geräten gibt es spezifische Grenzwerte für magnetische Felder, elektrische Felder und Gesamtfelder, die je nach Anwendungsart und Frequenzbereich variieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Grenzwerte in der NiSV so festgelegt sind, dass sie das Risiko von gesundheitlichen Auswirkungen minimieren sollen, aber sie können nicht ausschließen, dass es keine Auswirkungen auf die Gesundheit gibt. Es gibt weiterhin Diskussionen und Forschungen über die potenziellen Auswirkungen von EMF auf die Gesundheit, insbesondere auf Langzeitexpositionen.

Einige grundlegende Tipps, um EMF im Büro zu minimieren

  • Wenn WLAN nicht verwendet wird, sollte es am Router deaktiviert werden.
  • Verwenden Sie keine Bluetooth-Ohrhörer oder -Headsets. Diese sind zwar überall im Einsatz, aber wenn Sie solche Geräte mit Messgeräten untersuchen, werden Sie feststellen, dass diese Geräte extreme Felder aussenden. Direkt am Kopf getragen, könnten Spätfolgen auftreten.
  • Allgemein sollte der Grundsatz gelten: Lieber ein etwas längeres Kabel, als ein Gerät direkt neben dem menschlichen Körper. Jedes elektrische Gerät, welches am Netzt hängt, verursacht immer etwas Elektrosmog.
  • Schalten Sie elektronische Geräte, wie beispielsweise Fernseher, Computer und Monitore aus, wenn Sie sie nicht verwenden.
  • Verwenden Sie Abschirmmaterialien wie Farbe, Tapete oder Vorhänge, um elektromagnetische Strahlung von außen zu blockieren. Es gibt dafür spezielle Angebote.

Benefits

Eventuell gibt es eine Korrelation zwischen der Strahlenbelastung und dem Krankenstand. Konkret wurde das nie untersucht, aber es könnte diesen Zusammenhang geben und dieser ist eher wahrscheinlich, als total ausgeschlossen. Immerhin sind lebendige Wesen letztlich auch Frequenz-gebundene Entitäten.

Fazit

Diese Tipps können Ihnen helfen, die Belastung durch Elektrosmog am Arbeitsplatz oder im täglichen Leben zu reduzieren.

Möchten Sie, dass wir Ihre Betriebsstätte mit entsprechender Mess Technik inspizieren und Handlungsempfehlungen geben? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Wir begehen dann gemeinsam die Locations Ihres Unternehmens (EMF Audit) und finden die EMF-Störenfriede.

Ein EMF-Audit kostet ca. 1000,- € plus Mehrwertsteuer. Bei großen und vielen Räumlichkeiten, mit vielen elektrischen Geräten, wird es sicher etwas teuer. Ebenso spielt der Anfahrtweg eine Rolle. Wenn wir ein paar hunder Kilometer zu Ihnen fahren müssen, steigen entsprechend die Kosten. Die 1000,-€ sollen nur eine Hausnummer sein, an der Sie sich orientieren können. In jedem Fall werden wir die Kosten vorher genau kommunizieren. Dazu benötigen wir einige Auskünfte, die wir vorher bei Ihnen einholen.

In der Endkonsequenz beugen Sie schädlichen Emissionen vor. Die Mitarbeiter und Sie selbst ziehen sehr wahrscheinlich einen gesundheitlichen Vorteil aus vorbeugenden Maßnahmen gegen EMF. Wir haben bis jetzt noch nie eine Arbeitsumgebung gesehen, besonders in Büros und an Office Arbeitsplätzen, wo nicht etwas optimiert werden könnte.

Wenn Sie echtes Interesse haben, dann füllen Sie jetzt unser Abfrage-Formular aus. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen. Unsere Begeh-Weise ist primär empirisch und nicht hochwissenschaftlich.

Haben Sie Interesse an einem EMF-Audit, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Published On: Februar 18th, 2023Categories: Allgemein, IT-Sicherheit, Natur und Umwelt, Wolfram Consult BlogTags: , , , Views: 221